55 Jahre erfolgreich – sozialdemokratische Bürgermeister in Brunn am Gebirge

26. Februar 2010

Bürgermeister Dr. Andreas Linhart setzt diese erfolgreiche Tradition sozialdemokratischer Bürgermeister in Brunn am Gebirge fort. Mit seiner mehr als 10jährigen Erfahrung als Kommunalpolitiker und seinem beruflichen Hintergrund als Jurist im Bundesministerium für Verkehr, innovation und Technik bringt er dazu alle Voraussetzungen mit.

Dr. Andreas Linhart wurde am 03. Dezember 2009 zum fünften sozialdemokratischen Bürgermeister der Marktgemeinde Brunn am Gebirge seit 1954 gewählt. Seit Brunn wieder selbstständige Gemeinde in Niederösterreich ist, tragen Männer und Frauen sozialdemokratischer Gesinnung die Hauptverantwortung in der Gemeinde. Ein kurzer Rückblick zeigt, dass in dieser Zeit die Bürgerinnen und Bürger von Brunn, den Aufstieg der Gemeinde vom – von sowjetischen Soldaten besetzten Ort -zu einem lebenswerten, sozialen und wirtschaftlich starken Gemeinwesen, teilhaben konnten.

Bürgermeister Alois Raminger (1954 -1960) musste damals – noch während der sowjetischen Besatzung – mühsam um die Rückführung von Brunner Gemeindevermögen verhandeln. In schweren Zeiten musste der Neubeginn versucht werden. Die wichtigsten Probleme waren, die Wohnungsnot zu beseitigen und die Grundversorgung der Gemeindebürger sicherzustellen. Ein kurzer Rückblick zeigt den Aufstieg der Gemeinde zu einem lebenswerten, sozialen und wirtschaftlich starken Gemeinwesen.

Bürgermeister Franz WeissFast ein Vierteljahrhundert stand Bürgermeister Franz Weiss (1960 – 1984) an der Spitze der Gemeinde. In seiner Amtszeit begann der Wiederaufbau der Gemeinde. Die damals modernste Hauptschule wurde errichtet. Die ersten Gemeindewohnhäuser wurden gebaut, um für Brunner Familien erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Viele Einrichtungen und Gebäude wurden errichtet, ohne die eine Gemeinde heute nicht mehr auskommen würde (Umgestaltung der Gattringerstraße, Wasserleitungsausbau, Errichtung von neuen Hochbehältern, Aufschließung von Siedlungsgründen unter der Bahn sowie in der Heide- und Wolfholzsiedlung). Soziale Einrichtungen der Gemeinde wurden geschaffen, Mutterberatung, Betreuung alter Gemeindebürger, Essen auf Rädern und vieles mehr. Die durch Kriegsschäden stark beschädigte Pfarrkirche wurde mit Unterstützung der Gemeinde wiederaufgebaut. Das ziemlich desolate Haus Gattringerstraße 34 wurde angekauft und zum „Heimathaus“ ausgebaut – einer kulturellen Begegnungsstätte, um die uns viele Gemeinden beneiden. Bürgermeister Franz Weiss, lebt heute als „Volksbürgermeister“ in der Erinnerung vieler Brunnerinnen und Brunner fort.
Bürgermeister Ernst NakladalUnter Bürgermeister Regierungsrat Ernst Nakladal (1984 – 2005) fand eine Expansion der Gemeinde in vieler Hinsicht statt. Die Anzahl der Bewohner verdoppelte sich (mehr als 10 000 Hauptwohnsitze) nahezu, Brunn wurde als Wirtschaftsstandort immer attraktiver. Viele neue Betriebe siedelten sich mit Unterstützung der Gemeinde an, hunderte neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Besonders sollen hier der Campus 21, das Shopping Center B17 sowie viele neue Großmärkte erwähnt werden. Wesentliche Verkehrsprojekte wurden realisiert, so die Bahnunterführung Wienerstraße, die B12a, Lärmschutzeinrichtungen entlang der A21 und der Südbahn. Freizeiteinrichtungen, wie der Golfplatz, neue Kindergärten und Grünanlagen wurden geschaffen, um Brunn noch lebenswerter zu machen. Der weitere Ausbau der sozialen Dienste der Gemeinde und die Errichtung des Sozialzentrums in der Friedrich Schiller-Straße waren weitere Projekte, die die Versorgung der Bevölkerung verbesserten. Ein besonderes Anliegen war Bürgermeister Reg.Rat Nakladal, die Sicherheit der Bevölkerung. In seiner Amtszeit wurde eine neue Polizeistation errichtet und mit dem Bau des neuen Sicherheitszentrums begonnen, in welchem die Freiwillige Feuerwehr, das Rote Kreuz und der Zivilschutz eine neue zeitgemäße Unterkunft fanden.

Bürgermeisterin Helga MarkowitschHelga Markowitsch (2005 – 2009) war die erste Bürgermeisterin der Gemeinde Brunn am Gebirge. Ihre Amtszeit war geprägt von einer Phase der Planung und Vorbereitung großer Vorhaben. Der Bau von zwei neuen Kindergärten wurde geplant, ein Ortsentwicklungskonzept wurde, unter Einbeziehung der Bevölkerung und von Experten, diskutiert und beschlossen. Durch die Absiedlung von Freiwilliger Feuerwehr und Rotem Kreuz aus dem Ortszentrum ergab sich die Möglichkeit, in zentraler Lage, ein Konzept für die Neugestaltung des Platzes zu erarbeiten und soll nun schrittweise realisiert werden. Bürgermeisterin Helga Markowitsch waren vor allem die alten und gebrechlichen Menschen in unserm Ort ein Anliegen, die Betreuung und Einbeziehung dieser Menschen in die Gemeinschaft wurden von ihr besonders gefördert und unterstützt. Viele Projekte im Bereich des Umweltschutzes wurden während der Amtszeit von Bürgermeisterin Helga Markowitsch realisiert: Renaturierung des Krotenbachs, Ausbau des Radwegenetzes, Rückwidmung von Bauland in Grünland und vieles mehr.

Mehr Informationen zur Geschichte von Brunn am Gebirge in der Festschrift:

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